Die Bewerbung bei der Feuerwehr:
Zeugnisse, Nachweise, Zertifikate

Welche Zeugnisse und Nachweise erwartet die Feuerwehr in einer Bewerbung?

Der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf liegt in Ihren Händen. Was in Zeugnissen steht, nicht. Gerade deshalb sind solche Belege für die Feuerwehr entscheidende Indizien bei der Bewerberauswahl.

Schul- und Ausbildungszeugnisse

Schulzeugnisse belegen Fähigkeiten in zentralen Bereichen wie Mathematik und Deutsch, Ausbildungs- und Praktikumsbeurteilungen geben Auskunft über Ihre praktische Berufserfahrung, Hochschulzeugnisse verraten Ihre akademischen Fachqualifikationen. Grundsätzlich sollte jede wichtige Angabe im Lebenslauf durch den entsprechenden Nachweis untermauert werden.
Welche Unterlagen Sie außerdem noch in die Mappe legen sollten, hängt ein Stück weit von der Stelle ab: Fortbildungen belegen zwar immer Engagement, sind jedoch eher mit direktem Berufsbezug interessant. Nebenjobs braucht man nur dann zu dokumentieren, wenn die Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Jobwunsch stehen, besondere berufliche Einsatzbereitschaft beweisen oder ärgerliche Lücken im Lebenslauf füllen.

Sonstige Nachweise

Erkundigen Sie sich, welche weiteren Nachweise Ihre Einstellungsbehörde sehen will: In der Regel brauchen Sie ein polizeiliches Führungszeugnis, einige Feuerwehren verlangen den Nachweis der Schwimmfähigkeit, einen Führerschein etc. Legen Sie Zertifikate über Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse und andere weiterbildende Seminare – bei, wenn sie für die Einstiegsposition wichtig sind.

Buchtipp

Die Bewerbung zur Ausbildung bei Feuerwehr und Bundeswehr

Bewerbung, Einstellungstest, Vorstellungsgespräch, Sporttest, praktische Prüfung, Assessment Center und Ärztliche Untersuchung

Die Bewerbung zur Ausbildung bei Feuerwehr und Bundeswehr

ISBN 978-3-95624-023-2

422 Seiten29,90 €

Leseprobe (PDF)

zum Buch