Alles zur Bewerbung und Ausbildung bei der Feuerwehr: Einstellungstest, Sporttest, Anschreiben, Lebenslauf, Erfahrungen
Die Ausbildung bei der Feuerwehr
Ein Wohnungsbrand in der Innenstadt, ein Verkehrsunfall auf der Landstraße, ein bewusstloser Mensch auf dem Gehweg: Wenn du dich für eine Karriere bei der Feuerwehr entscheidest, kann das alles schon bald zu deinem Berufsalltag gehören. Und die Inhalte deiner Ausbildung sind ebenso abwechslungsreich wie der spätere Dienst in der Feuerwache.
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Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Feuerwehr. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick. Geeignet für alle Laufbahnen – Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehr.
MEHR ZU DEN TESTS
Hier erfährst du alles, was du über die Tests und Prüfungen wissen musst.
Erfahrungen zum Auswahlverfahren
Hier findest du Erfahrungsberichte zum Auswahlverfahren der Feuerwehr, verfasst von erfolgreichen Bewerbern der letzten Jahre.
Feuerwehrleute retten Menschen und Tiere aus Gefahren. Sie löschen Brände, leisten medizinische Notfallhilfe und schützen uns und unsere Umwelt. Um gut auf die verschiedenen Aufgaben vorbereitet zu sein, durchlaufen angehende Feuerwehrmänner und -frauen eine umfangreiche Ausbildung. In praktischen und theoretischen Abschnitten lernen sie alles, was sie für ihren zukünftigen Beruf wissen und können müssen.
Die Ausbildung zum Brandmeister dauert üblicherweise 18 Monate, die zum Brandoberinspektor 24 Monate. Nach der Ausbildung kannst du dich je nach „Revier“ in verschiedene Richtungen spezialisieren und beispielsweise Experte für Höhenrettung, Wasserrettung oder ABC-Schutz werden.
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Die Voraussetzungen für eine Ausbildung können sich je nach Feuerwehr etwas unterscheiden. Ein paar grundlegende Anforderungen gelten aber fast überall:
Für den mittleren Dienst (und vergleichbare Laufbahnen) solltest du mindestens einen guten Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen. Bei einigen Feuerwehren gibt es außerdem Stufenausbildungen, bei denen die berufliche Qualifikation im Rahmen der Ausbildung erworben wird. Hier ist häufig der jeweilige Schulabschluss ausreichend.
Für den gehobenen Dienst wird ein abgeschlossenes Studium oder das (Fach)-Abitur für ein duales Feuerwehr-Studium benötigt. Zudem musst du bestimmte persönliche und formale Voraussetzungen erfüllen: In der Regel ist die deutsche Staatsangehörigkeit erforderlich, EU-Staatsbürger haben aber vielerorts die gleichen Einstellungschancen. Wichtig ist, dass du für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintrittst (Verfassungstreue), nicht vorbestraft und nicht überschuldet bist.
Auch deine körperliche und geistige Eignung ist wichtig: Du solltest fit, belastbar und gesundheitlich für den Feuerwehrdienst tauglich sein. Das wird im Auswahlverfahren durch Sporttests und die ärztliche Untersuchung überprüft.
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Die Bewerbung bei der Feuerwehr läuft häufig direkt über die jeweilige Berufs- oder Werkfeuerwehr. Für die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr bewirbt man sich in der Regel online über das Bewerbungsportal der Stadt. Dort werden alle aktuellen Stellen ausgeschrieben. Bei der Werkfeuerwehr richtet sich die Bewerbung direkt an das jeweilige Unternehmen. Für die Bewerbung wird meist ein Anschreiben, ein Lebenslauf und die letzten Zeugnisse benötigt. Wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind, folgt ein mehrstufiges Auswahlverfahren.
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Für eine Ausbildung bei der Feuerwehr gibt es keine bundesweit einheitlichen Notenvorgaben. Die Anforderungen können je nach Stadt und Laufbahn unterschiedlich sein. In der Regel wird für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst mindestens ein guter Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung erwartet. Für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst wird meist das (Fach-)Abitur oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt.
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Ja, bei vielen Feuerwehren ist ein duales Studium als Einstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst möglich. Dabei wechseln sich Studienphasen an einer Hochschule oder Feuerwehrschule mit Praxisphasen bei der Feuerwehr ab. In dieser Zeit lernst du sowohl die theoretischen Grundlagen als auch den praktischen Einsatzdienst kennen.
Voraussetzungen für ein duales Studium sind die (Fach-)Hochschulreife sowie das Bestehen eines Auswahlverfahrens. Nach dem erfolgreichen Abschluss bist du in der Regel direkt im gehobenen Dienst der Feuerwehr tätig.
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Im Einstellungstest der Feuerwehr werden verschiedene Fähigkeiten geprüft, die für den Beruf wichtig sind. Die genauen Inhalte können je nach Feuerwehr etwas variieren, folgen aber meist einem ähnlichen Aufbau. Typisch ist ein schriftlicher Test, in dem Aufgaben aus den Bereichen Deutsch (z. B. Rechtschreibung und Textverständnis), Mathematik (Grundrechenarten, Prozentrechnung) und logisches Denken vorkommen. Außerdem werden oft Konzentration, Merkfähigkeit und visuelles Denkvermögen getestet.
Neben dem schriftlichen Teil gehört auch ein Sporttest zum Einstellungstest der Feuerwehr. Dabei musst du zeigen, dass du körperlich fit und belastbar bist. Ergänzt wird das Auswahlverfahren in der Regel noch durch einen medizinischen Check sowie ein Vorstellungsgespräch.
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Eine gute Vorbereitung auf den Feuerwehr-Einstellungstest beginnt damit, dass du dich mit den typischen Inhalten vertraut machst. Dazu gehören vor allem Aufgaben aus den Bereichen Deutsch, Mathematik, logisches Denken, Konzentration, Merkfähigkeit und visuelles Denkvermögen. Wenn du diese Themen gezielt übst, fällt es dir im Test deutlich leichter, die Aufgaben schnell und sicher zu lösen.
Sinnvoll ist es auch, unter realistischen Bedingungen zu trainieren, also zum Beispiel mit Zeitvorgaben. So lernst du, mit dem Zeitdruck im Test besser umzugehen und kannst deine Leistung besser einschätzen. Da in der Regel auch ein Sporttest zum Feuerwehr-Einstellungstest dazugehört, solltest du zusätzlich an deiner körperlichen Fitness arbeiten. Regelmäßiges Training hilft dir, die Anforderungen sicher zu bestehen.
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Der Sporttest bei der Feuerwehr prüft deine körperliche Fitness, Ausdauer, Kraft und Koordination. Die genauen Übungen können je nach Feuerwehr unterschiedlich sein, viele Aufgaben sind aber ähnlich aufgebaut. Typisch sind zum Beispiel ein Ausdauerlauf, bei dem du eine bestimmte Strecke in einer vorgegebenen Zeit schaffen musst, sowie Kraftübungen wie Klimmhang oder Liegestütze. Auch Übungen zur Koordination und Geschicklichkeit kommen häufig vor, etwa ein Hindernisparcours (Kasten-Bumerang-Test). Auch die Disziplinen Schwimmen und Tauchen können Bestandteil des Sporttests sein.
Ziel des Sporttests ist es sicherzustellen, dass du den körperlichen Anforderungen im späteren Feuerwehrdienst gewachsen bist.
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Bei der ärztlichen Untersuchung wird geprüft, ob du gesundheitlich für den Feuerwehrdienst geeignet bist. Sie ist ein wichtiger Teil des Auswahlverfahrens, da du im Einsatz körperlich und auch psychisch belastbar sein musst. Untersucht werden in der Regel dein allgemeiner Gesundheitszustand, Herz-Kreislauf-System, Blutdruck sowie Seh- und Hörvermögen. Zusätzlich werden meist Blut- und Urinproben genommen, um grundlegende Gesundheitswerte zu überprüfen. Je nach Feuerwehr können auch ein Belastungs-EKG und ein Lungenfunktionstest durchgeführt werden.
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Die Dauer der Ausbildung bei der Feuerwehr hängt von der Laufbahn ab. Bei der Berufsfeuerwehr dauert die Ausbildung im mittleren Dienst in der Regel ca. 18 Monate (Brandmeister) und etwa 24 Monate im gehobenen Dienst (Brandoberinspektor). Sie kombiniert theoretischen Unterricht mit praktischen Übungen und Einsätzen. Manche Feuerwehren bieten auch Kombi-Ausbildungen für Schulabgänger ohne abgeschlossene Berufsausbildung an. Hier absolvierst du direkt bei der Feuerwehr erst eine verkürzte handwerkliche Grundausbildung (ca. 1,5 Jahre), bevor die eigentliche feuerwehrtechnische Ausbildung beginnt.
Wenn du dich für den gehobenen Dienst entscheidest, bieten viele Feuerwehren auch die Möglichkeit an, ein duales Studium zu absolvieren, das rund 3 Jahre dauert. Für den höheren Dienst brauchst du ein bereits abgeschlossenes Studium und durchläufst anschließend noch eine etwa zweijährige feuerwehrtechnische Ausbildung.
Bewerbung, Einstellungstest, Vorstellungsgespräch, Sporttest, Assessment Center – alles in einem Paket!
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