Die Feuerwehr in Deutschland
Interesse an einer Ausbildung bei der Feuerwehr? Wir erklären, was du dafür wissen musst: Erfahre jetzt, wo und wie du Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau werden kannst.
Wie ist die Feuerwehr in Deutschland organisiert?
Die meisten der über eine Million Feuerwehrleute in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich in einer freiwilligen Feuerwehr. Rund 74.000 Feuerwehrleute arbeiten hauptberuflich für eine Berufsfeuerwehr oder eine Werkfeuerwehr.
Berufsfeuerwehren sind kommunale Feuerwehren und finden sich vor allem in Großstädten. Werkfeuerwehren werden von besonders gefahrenträchtigen Unternehmen aufgestellt. Eine Großfeuerwehr der besonderen Art ist die Bundeswehrfeuerwehr mit über 3.000 Angehörigen an Militärstützpunkten im In- und Ausland.
Bewerbungen von Frauen werden übrigens oft besonders gefördert. Denn aktuell liegt die Frauenquote der Berufsfeuerwehren in Deutschland gerade einmal bei mageren 3 Prozent – und das soll sich ändern.
Die Feuerwehr in Deutschland in Zahlen
- Mehr als 23.700 Freiwillige Feuerwehren mit etwa einer Million Feuerwehrleuten
- Mehr als 700 Werkfeuerwehren mit etwa 34.000 Feuerwehrleuten
- Mehr als 100 Berufsfeuerwehren mit etwa 39.000 Feuerwehrleuten
- Bundeswehrfeuerwehr mit etwa 3.000 Feuerwehrleuten
Welche Feuerwehr ist die richtige?
Menschen retten, Brände löschen, Gefahren abwehren – im Feuerwehrdienst ist Abwechslung an der Tagesordnung. Wenn du eine Karriere als Brandbekämpfer starten möchtest, suche am besten nach Stellenangeboten für Ausbildungsplätze bei Feuerwehren in deiner Nähe. Wenn du dich später in einem bestimmten Bereich spezialisieren möchtest, solltest du das jetzt bereits berücksichtigen.
Eventuell ist für dich auch das Beschäftigungsverhältnis interessant. Und da gibt es Unterschiede: Angehörige einer Werkfeuerwehr sind Angestellte des jeweiligen Unternehmens. Wer dagegen bei einer Berufsfeuerwehr oder der Bundeswehrfeuerwehr arbeitet, ist als Beamter im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Die Aufgaben der Feuerwehr
- Retten
- Löschen
- Bergen
- Schützen
Was ist der Unterschied zwischen „Brandmeister“ und „Brandoberinspektor“?
Die typischen Ausbildungswege sind jene zum Brandmeister oder zum Brandoberinspektor. Brandmeister bilden das personelle Rückgrat der Feuerwehren; im Einsatz sind sie an vorderster Front zu finden. Brandoberinspektoren übernehmen bereits Führungsaufgaben. Für welche Ausbildung du infrage kommst, hängt von deinem Bildungsabschluss und deinen beruflichen Qualifikationen ab.
Bei Beamten-Ausbildungen spricht man auch von „Laufbahnen“: Brandmeister sind in der Laufbahn des „mittleren Dienstes“ (oder vergleichbar) angesiedelt, Brandoberinspektoren im „gehobenen Dienst“ (oder vergleichbar). Für jede Laufbahn gelten bestimmte Voraussetzungen.
Tipp
Wie verläuft das Auswahlverfahren?
Grundsätzlich kann jede Feuerwehr selbst entscheiden, wie sie ihr Auswahlverfahren gestalten möchte. In der Praxis sind die Abläufe und Inhalte normalerweise jedoch relativ ähnlich. Die meisten Auswahlverfahren beinhalten einen schriftlichen oder PC-gestützten Einstellungstest, einen Sporttest, praktische Prüfungen, ein Vorstellungsgespräch und eine ärztliche Untersuchung auf Diensttauglichkeit. Für angehende Brandoberinspektoren kommen oft noch Assessment-Center-Module wie Rollenspiele oder Gruppenarbeiten hinzu.
Das Auswahlverfahren der Feuerwehr
- Einstellungstest
- Sporttest
- Praktische Prüfungen
- Vorstellungsgespräch
- Ggf. Assessment-Center
- Ärztliche Untersuchung
Tipp
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Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Feuerwehr. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick. Geeignet für alle Laufbahnen – Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehr.
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