Der Cooper-Test / Ausdauertest der Feuerwehr
Wie verläuft der Cooper-Test / Ausdauertest im Sporttest der Feuerwehr? Erfahre jetzt, worauf es ankommt.
Der Cooper-Test geht zurück auf den US-amerikanischen Sportmediziner Kenneth H. Cooper. Er stellte bereits in den 1970er-Jahren ein Verfahren zur Ausdauerprüfung vor, bei dem es nicht mehr um Zeit pro Strecke gehen sollte, sondern genau umgekehrt: Im Cooper-Test wird die Distanz bewertet, die ein Kandidat innerhalb von üblicherweise zwölf Minuten zurücklegt. Heute machen sich viele Feuerwehren Coopers Erkenntnisse zunutze. Grober Richtwert für die Mindestanforderung: etwa 2.400 Meter.
Unterschiedliche Anforderungen
Natürlich ist mit dem Aufkommen des Cooper-Tests der klassische Ausdauerlauf über festgelegte Laufstrecken nicht abgeschafft worden. Viele Feuerwehren veranstalten ihn nach wie vor, mit sehr unterschiedlichen Streckenvorgaben – die Bandbreite reicht von überschaubaren 400 Metern bis hin zu geschlagenen 5.000 Metern! Die meisten Feuerwehren entscheiden sich mit 1.000- oder 3.000-Meter-Läufen für einen Mittelweg.
Unter anderem die Berliner Feuerwehr setzt zur Ausdauerprüfung auf ein gänzlich anderes, wissenschaftlicher akzentuiertes Verfahren: nämlich auf einen Spiroergometrie- oder auch Ergospirometrie-Test auf dem Fahrrad-Ergometer. Bei steigender Belastung atmet man dabei durch einen Schlauch ein und aus. Sensoren messen die Zusammensetzung der Atemluft, anhand der die Testleiter Rückschlüsse auf die subjektive Anstrengung ziehen.
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