Atemschutznotfalltraining (ANT)
Feuerwehr-Abkürzungen
Das Atemschutznotfalltraining (ANT) bereitet Feuerwehrleute darauf vor, bei einem Notfall unter Atemschutz schnell und sicher zu handeln. Solche Situationen können entstehen, wenn ein Atemschutzgeräteträger in einem verrauchten oder schwer zugänglichen Bereich verunglückt und Unterstützung benötigt. Im Training übst du deshalb, einen Atemschutznotfall zu erkennen, richtig zu melden und die Rettung eines betroffenen Einsatzkollegen vorzubereiten. Dabei spielen der Sicherheitstrupp, die Kommunikation im Einsatz und der sichere Umgang mit zusätzlicher Rettungsausrüstung eine wichtige Rolle. Ziel ist es, dass die notwendigen Handgriffe auch unter Stress, eingeschränkter Sicht und hoher körperlicher Belastung zuverlässig funktionieren.
Bei der Berliner Feuerwehr ist das Atemschutznotfalltraining seit vielen Jahren fester Bestandteil der Aus- und Fortbildung nach den Vorgaben der FwDV 7. Speziell geschulte Einsatzkräfte trainieren dabei auch den Umgang mit Wärmebildkamera, Atemschutz-Notfall-Set und weiteren Hilfsmitteln für die Rettung verunglückter Atemschutzgeräteträger. Wenn du später selbst als Atemschutzgeräteträger eingesetzt wirst, ist eine gute körperliche Fitness ebenso wichtig wie regelmäßiges Training und ein abgestimmtes Vorgehen im Team. Das ANT ergänzt damit die allgemeine Atemschutzausbildung um gezielte Übungen für besonders kritische Notfallsituationen. Für Bewerber und Berufseinsteiger ist der Begriff wichtig, weil er zeigt, welchen hohen Stellenwert Sicherheit, Vorbereitung und gegenseitige Unterstützung im Feuerwehrdienst haben.
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