Atemschutztauglichkeit (G 26.3)
Feuerwehr-Abkürzungen
Die Atemschutztauglichkeit ist eine wichtige Voraussetzung, wenn du bei der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden möchtest. Dabei wird ärztlich beurteilt, ob du gesundheitlich für die besonderen körperlichen Belastungen beim Tragen eines Atemschutzgeräts geeignet bist. Gerade beim Einsatz mit umluftunabhängigem Atemschutz kommen zusätzlich zum Gerätegewicht hohe körperliche Belastungen, Hitze und häufig schwierige Einsatzbedingungen zusammen. Deshalb muss die gesundheitliche Eignung vor einer entsprechenden Tätigkeit festgestellt und in vorgeschriebenen Abständen erneut beurteilt werden. Viele Feuerwehrangehörige kennen diese Untersuchung noch unter der Bezeichnung G 26.3.
Diese Bezeichnung ist heute jedoch fachlich überholt, denn die früheren DGUV-Grundsätze G 26 wurden 2022 durch die DGUV-Empfehlungen für arbeitsmedizinische Beratungen und Untersuchungen ersetzt. Für schweren Atemschutz wird heute die Eignungsbeurteilung „Atemschutzgeräte“ herangezogen, wobei die Bezeichnung G 26.3 in Feuerwehren und bei Lehrgangsvoraussetzungen teilweise weiterhin umgangssprachlich verwendet wird. Wie häufig eine erneute Eignungsbeurteilung notwendig ist, hängt unter anderem vom Alter und vom verwendeten Atemschutzgerät ab. Wenn du dich für eine Berufsfeuerwehr bewirbst oder später die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolvierst, ist die gesundheitliche Eignung deshalb ein besonders wichtiger Bestandteil deiner Einsatzfähigkeit. Für deine Vorbereitung solltest du also wissen, dass mit „G 26.3“ heute meist die aktuelle medizinische Eignungsbeurteilung für Tätigkeiten unter schwerem Atemschutz gemeint ist.
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