Dekontamination von Geräten (Dekon G)
Feuerwehr-Abkürzungen
Die Dekontamination von Geräten (Dekon G) umfasst Maßnahmen zum Reinigen oder Vorreinigen von Ausrüstung, die bei einem ABC- oder CBRN-Einsatz mit gefährlichen Stoffen verunreinigt wurde. Betroffen sein können beispielsweise Atemschutzgeräte, Messgeräte, Werkzeuge, Schutzkleidung oder andere Einsatzmittel. Ziel ist es, eine weitere Verschleppung der Kontamination zu verhindern und mögliche Reaktionen des Gefahrstoffs mit dem Material zu begrenzen. Soweit es sinnvoll und möglich ist, können eigene Einsatzgeräte bereits an der Einsatzstelle grob gereinigt werden. Dabei müssen Art des Gefahrstoffs, die betroffenen Geräte und die durchgeführten Dekontaminationsmaßnahmen sorgfältig dokumentiert werden.
Kontaminierte oder nur vorgereinigte Ausrüstung wird anschließend sicher verpackt, gekennzeichnet und von Personen getrennt transportiert. Eine vollständige Reinigung oder Entsorgung kann je nach Gefahrstoff durch zuständige Fachstellen oder entsprechend qualifizierte Unternehmen erforderlich sein. Für dich als Einsatzkraft ist wichtig, Dekon G von Dekon P zu unterscheiden, denn bei Dekon P steht die Dekontamination von Personen im Mittelpunkt. In der Feuerwehr-Ausbildung begegnet dir die Gerätedekontamination vor allem im Zusammenhang mit CBRN-Gefahren, Chemikalienschutzanzügen, Atemschutz und dem Dekontaminationsplatz. Wenn du die Grundsätze von Dekon G kennst, verstehst du besser, wie Feuerwehrleute nach einem Gefahrstoffeinsatz ihre Ausrüstung sicher behandeln und eine Kontaminationsverschleppung vermeiden.
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