Kleineinsatzfahrzeug (KLEF)
Feuerwehr-Abkürzungen
Das Kleineinsatzfahrzeug (KLEF) ist ein kompaktes Feuerwehrfahrzeug für kleinere technische Hilfeleistungen, bei denen nur wenige Einsatzkräfte und eine begrenzte Menge an Ausrüstung benötigt werden. Bei der Berliner Feuerwehr wird es mit zwei Feuerwehrleuten besetzt und dient unter anderem zur Beseitigung von Baumhindernissen nach Unwettern, zum Öffnen von Türen und zur Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe. Auch bei kleineren bis mittleren Wasserschäden oder bei Tieren in Notlagen kann das Fahrzeug eingesetzt werden. Zur Beladung gehören je nach Fahrzeug beispielsweise Kettensäge, Ölbindemittel, Werkzeug, Sägen sowie besondere Ausrüstung für Tiereinsätze. Durch den gezielten Einsatz eines KLEF müssen für solche Aufgaben nicht immer größere Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge eingesetzt werden.
Welche Ausstattung ein Kleineinsatzfahrzeug besitzt, richtet sich nach dem Einsatzkonzept der jeweiligen Feuerwehr. Die Bezeichnung ist außerdem nicht bundesweit einheitlich, denn die Berufsfeuerwehr Heidelberg verwendet beispielsweise die Abkürzung KEF für ein vergleichbares Fahrzeug. Dort gehören Türöffnungen, kleinere technische Hilfeleistungen und Einsätze an steckengebliebenen Aufzügen zu den typischen Aufgaben. Wenn du später bei einer Berufsfeuerwehr arbeitest, kann dir ein Kleineinsatzfahrzeug deshalb vor allem bei häufigen alltäglichen Hilfeleistungseinsätzen begegnen. Die Abkürzung KLEF solltest du als organisationsabhängige Fahrzeugbezeichnung kennen und nicht mit einem bundesweit einheitlich genormten Feuerwehrfahrzeug verwechseln.
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