Löschgruppenfahrzeug (LF)
Feuerwehr-Abkürzungen
Ein Löschgruppenfahrzeug (LF) ist ein vielseitiges Löschfahrzeug der Feuerwehr und vor allem für Brandbekämpfung, Wasserversorgung und einfache technische Hilfeleistungen ausgelegt. Zur typischen Ausstattung gehören eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, ein Löschwasserbehälter und umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung. Ein genormtes Löschgruppenfahrzeug ist für eine Gruppe mit neun Einsatzkräften ausgelegt, also einen Gruppenführer und acht weitere Feuerwehrangehörige. Dadurch kann die Besatzung als selbstständige taktische Einheit eingesetzt werden und zahlreiche Aufgaben an einer Einsatzstelle übernehmen. Zu den heute gebräuchlichen Varianten gehören beispielsweise LF 10, LF 20 und LF 20 KatS.
Welche Pumpenleistung, Löschwassermenge und zusätzliche Ausrüstung vorhanden sind, hängt vom jeweiligen Fahrzeugtyp ab. Im Vergleich zu einem Hilfeleistungslöschfahrzeug liegt der Schwerpunkt eines LF stärker auf Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung, während ein HLF zusätzlich umfangreichere Ausrüstung für technische Hilfeleistungen mitführt. Trotzdem können auch Löschgruppenfahrzeuge Geräte für kleinere technische Einsätze, Unwetterschäden oder andere Hilfeleistungen an Bord haben. Wenn du deine Feuerwehr-Ausbildung beginnst, wirst du deshalb intensiv mit der Beladung, der Sitzordnung und den Aufgaben der einzelnen Trupps auf einem Löschgruppenfahrzeug arbeiten. Die Abkürzung LF gehört damit zu den wichtigsten Fahrzeugbezeichnungen, die du für Ausbildung und späteren Einsatzdienst sicher kennen solltest.
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