Mobile Atemschutzstrecke (MOBAS)
Feuerwehr-Abkürzungen
Die Mobile Atemschutzstrecke (MobAS) ist eine transportable Atemschutzübungsanlage der Berliner Feuerwehr. Sie ermöglicht Atemschutzgeräteträgern, die nach der FwDV 7 vorgeschriebene jährliche Belastungsübung an wechselnden Standorten zu absolvieren. Dadurch müssen Einsatzkräfte nicht für jede Wiederholungsübung zu einer zentralen Atemschutzübungsanlage fahren. Die MobAS ist in einem Sattelauflieger untergebracht und enthält verschiedene Trainingsgeräte sowie eine Kriechstrecke. Dazu gehören unter anderem Fahrradergometer, Laufbänder, Endlosleitern und Hammerziehgeräte, mit denen typische körperliche Belastungen eines Atemschutzeinsatzes simuliert werden.
Die mobile Anlage ist so aufgebaut, dass die Anforderungen und Belastungen mit einer stationären Atemschutzübungsstrecke vergleichbar sind. Während der Übungen müssen die Atemschutzgeräteträger körperlich leistungsfähig und nach den geltenden Vorgaben atemschutztauglich sein. Die regelmäßige Belastungsübung ist wichtig, damit Einsatzkräfte ihre körperliche Leistungsfähigkeit und den sicheren Umgang mit Atemschutzgeräten unter Belastung trainieren und nachweisen können. Wenn du später bei der Feuerwehr als Atemschutzgeräteträger eingesetzt wirst, gehören solche Wiederholungsübungen dauerhaft zu deiner Fortbildung. Die MobAS zeigt deshalb besonders anschaulich, wie Feuerwehren die vorgeschriebene Atemschutzausbildung flexibel organisieren und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft ihrer Kräfte unterstützen können.
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