Pressluftatmer (PA)
Feuerwehr-Abkürzungen
Ein Pressluftatmer (PA) ist ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät, das Feuerwehrkräfte mit Atemluft aus einer mitgeführten Druckluftflasche versorgt. Dadurch können Einsatzkräfte auch dort arbeiten, wo die Umgebungsluft durch Brandrauch, giftige Stoffe oder Sauerstoffmangel nicht sicher atembar ist. Die Atemluft gelangt über Druckminderer und Lungenautomat zur Atemschutzmaske und wird beim Einatmen bedarfsgerecht bereitgestellt. Wichtig ist, dass die Druckluftflasche normale geeignete Atemluft und keinen reinen Sauerstoff enthält. Pressluftatmer gehören deshalb zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen bei der Brandbekämpfung im Innenangriff und bei vielen Gefahrstoffeinsätzen.
Der mitgeführte Atemluftvorrat ist begrenzt, weshalb Atemschutzgeräteträger während des Einsatzes den Flaschendruck regelmäßig kontrollieren und genügend Luft für den Rückweg einplanen müssen. Eine Warneinrichtung macht zusätzlich darauf aufmerksam, wenn der verbleibende Atemluftvorrat einen festgelegten Bereich erreicht. Vor dem Einsatz muss der Pressluftatmer geprüft werden, außerdem dürfen nur entsprechend ausgebildete und gesundheitlich geeignete Atemschutzgeräteträger damit eingesetzt werden. In deiner Feuerwehr-Ausbildung lernst du deshalb das sichere Anlegen, Prüfen und Bedienen des PA sowie das richtige Verhalten unter körperlicher und psychischer Belastung. Die Abkürzung PA gehört zu den grundlegenden Feuerwehrbegriffen, die du spätestens bei der Atemschutzausbildung und bei Einsätzen nach der FwDV 7 sicher kennen solltest.
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