Rettungsboot (RTB)
Feuerwehr-Abkürzungen
Ein Rettungsboot (RTB) ist ein Wasserfahrzeug der Feuerwehr, das vor allem für die Menschenrettung und technische Hilfeleistung auf Gewässern eingesetzt wird. Es ermöglicht Einsatzkräften, schnell zu Personen im Wasser, zu Schiffen oder zu schwer erreichbaren Uferbereichen zu gelangen. Je nach Bauart kann ein RTB außerdem Feuerwehrtaucher, medizinische Ausrüstung, Pumpen oder weitere Einsatzmittel transportieren. Bei der Feuerwehr Düsseldorf werden Rettungsboote beispielsweise für die Wasserrettung auf dem Rhein und auf anderen Gewässern eingesetzt. Kleinere Rettungsboote können auf einem Anhänger zur Einsatzstelle transportiert und dort über geeignete Slipstellen zu Wasser gelassen werden.
Die genaue Größe, Motorisierung und Ausstattung eines Rettungsboots richtet sich nach dem Einsatzgebiet und dem Konzept der jeweiligen Feuerwehr. Neben der Personenrettung können RTB auch bei der Suche nach Vermissten, bei technischen Hilfeleistungen oder zur Unterstützung von Taucheinsätzen eingesetzt werden. Die Berliner Feuerwehr hält beispielsweise an mehreren Standorten Feuerwehranhänger mit Rettungsbooten vor, während andere Feuerwehren dauerhaft wasserliegende Rettungsboote einsetzen. Wenn du später bei einer Feuerwehr mit Wasserrettungsdienst tätig bist, gehören das sichere Arbeiten am und auf dem Wasser sowie der Umgang mit spezieller Rettungsausrüstung zu wichtigen zusätzlichen Fähigkeiten. Die Abkürzung RTB solltest du deshalb als verbreitete Bezeichnung für Rettungsboot kennen, wobei Bauart, Beladung und konkrete Einsatzmöglichkeiten nicht bundesweit einheitlich sind.
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